Bildung & Forschung

 

Rat für nachhaltige Entwicklung
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde 2001 von der Bundesregierung berufen. Eine der Aufgaben des Rates ist die Förderung des gesellschaftlichen Dialogs zur Nachhaltigkeit. Durch zahlreiche Projekte versucht der Rat, die Öffentlichkeit für das Themenfeld nachhaltige Entwicklung – auch im Bereich Konsum – zu sensibilisieren.

 

Forschung für Nachhaltigkeit (fona)
Die Internetseite "Forschung für Nachhaltigkeit" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung listet eine Vielzahl von Forschungsaktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit auf, die durch das Ministerium gefördert werden. Darunter finden sich auch zahlreiche Projekte zum Thema nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster.

 

UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung“
Auf Empfehlung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg beschloss die Vollversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 2002 für die Jahre 2005 bis 2014 eine Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" auszurufen. Ziel ist es, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern und somit zur Umsetzung von Kapitel 36 (Förderung der Schulbildung, des öffentlichen Bewusstseins und der beruflichen Aus- und Fortbildung) der Agenda 21 beizutragen. Die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) koordiniert die Weltdekade in Deutschland und hat eine entsprechende Webseite eingerichtet, die über Projekte und Gremien, Themen und Akteure sowie Wettbewerbe und Veranstaltungen informiert. Zudem enthält die Seite Lehr- und Lernmaterialien und zeigt Möglichkeiten auf, sich an der Weltdekade zu beteiligen.

 

Adelphi Consult
Adelphi Consult ist ein international tätiges Beratungsunternehmen. Es ist spezialisiert auf die Entwicklung und praktische Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber und versteht sich als Ideengeber und Motor der internationalen Nachhaltigkeitsdiskussion. Durch seine Tätigkeit unterstützt es sozial- und umweltverträgliche Innovationen in unterschiedlichen Wirtschaftssektoren im In- und Ausland.

 

Wuppertal Institut - Forschungsgruppe "Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren"
Die Forschungsgruppe "Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren" des Wuppertal Institut für Klima, Energie und Umwelt entwickelt Konzepte und Strategien für ein nachhaltigkeitsorientiertes Management von Produktions- und Konsummustern. Damit soll ein Beitrag zur Entwicklung und Markteinführung von nachhaltigeren Produkten, Produktionsprozessen und Wirtschaftsweisen erbracht werden. Der Fokus der Forschung liegt auf Ressourceneffizienz und Beschäftigung sowie auf Nachhaltigkeitsverantwortung in globalen Produktketten.

 

IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung
Das 1981 gegründete IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung befasst sich mit der Erforschung und Entwicklung von ökologisch, sozial und generativ verträglichen Lösungsstrategien in Wirtschaft und Gesellschaft. Orientiert am Leitbild einer Nachhaltigen Entwicklung versucht das Institut, Chancen und Risiken neuer Technologien, Technikentwicklung, Technikgestaltung und Innovationsförderung im Hinblick auf den notwendigen Strukturwandel aufzuzeigen und langfristig zukunftsfähige Handlungskonzepte zu erarbeiten.

 

Centre for Sustainability Management
Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg ist in den Bereichen Forschung, Lehre sowie wissenschaftliche Weiterbildung und Transfer tätig und beschäftigt sich dabei mit unternehmerischem Nachhaltigkeitsmanagement, Corporate Social Responsibility (CSR) sowie der Nachhaltigkeitsökonomie und -politik. Auf Grundlage der Analyse von Ursachen, Strukturen und Prozessen von Nachhaltigkeitsproblemen entwickelt das CSM integrierte nachhaltige Lösungen für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft unter Verknüpfung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen von Nachhaltigkeitsökonomie und –management. Es ist in verschiedene Lehrprogramme zu Nachhaltigkeit und CSR an der Leuphana Universität Lüneburg und weiteren Universitäten eingebunden und bietet einen MBA-Studiengang Sustainability Management an.

 

Transfer 21 – Bildung für nachhaltige Entwicklung
Das Programm Transfer-21 zielt darauf ab, die schulische Bildung am Konzept der Nachhaltigkeit zu orientieren und Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, ihr Wissen über nachhaltige Entwicklung anzuwenden und Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen zu können. Auf der Webseite stehen zahlreiche Lehrmaterialien für verschiedene Schulformen zur Verfügung. Eine Datenbank verzeichnet die im Rahmen des Programms ausgebildeten Multiplikatoren, an die sich interessierte Schulen für Beratungs- und Fortbildungsangebote wenden können. Bis 2008 soll das Programm, welches das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bund-Länder-Kommission fördern, zehn Prozent aller Schulen in den beteiligten Bundesländern erreichen.

 

Verbraucherbildung.de
Mit ihrem Themenportal für Verbraucherbildung will der vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) einen Beitrag zur Stärkung und Verbesserung der Verbraucherbildung an Schulen und in der Erwachsenenbildung leisten. Ziel ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher dabei zu unterstützen, verantwortliche Konsumentscheidungen treffen und als mündige Konsumenten handeln zu können. Zu diesem Zweck versammelt die Webseite eine Vielzahl von Materialien zur Verbraucherbildung, die als Hintergrundinformation oder als Entwurf für konkrete Unterrichts- oder Kursangebote sowie zur Weiterbildung von Multiplikatoren nutzbar sind.

 

Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH
Ein Schwerpunkt der Institutsarbeit ist der Bereich "Alltagsökologie und Konsum". Die Tätigkeit zielt darauf ab, Maßnahmen und Ansätze für einen nachhaltigen Konsum in alltäglichen Lebenszusammenhängen zu entwickeln. Die Arbeit gliedert sich entlang der Schwerpunktbereiche "Nachhaltiger Konsum", "Ernährung", "Demographische Entwicklung und Versorgung", "Urbane Räume", "Bauen und Wohnen" und "Gender & Environment“.

 

Institut für ökologische Wirtschaftforschung
Das Institut für ökologische Wirtschaftforschung ist eine der führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Es erarbeitet und begutachtet wissenschaftliche Konzepte für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure. Das zentrale Anliegen des Instituts ist es, die Wirtschaftswissenschaften für ökologische Fragestellungen zu öffnen.

 

Öko-Institut e.V.
Das Öko-Institut e.V. ist ein Umweltforschungsinstitut im Bereich der angewandten Ökologie. Im Arbeitsbereich "Nachhaltiges Wirtschaften" verfolgt das Institut Fragestellungen im Zusammenhang mit nachhaltigem Konsum. Ein Beispiel ist die Entwicklung spezieller Produktdesigns, die Verbraucherinnen und Verbraucher zum Kauf nachhaltiger Produkte anregen sollen.

 

Doktoranden-Netzwerk Nachhaltiges Wirtschaften (DNW) e.V.
Das Doktoranden-Netzwerk Nachhaltiges Wirtschaften (DNW) e.V. zielt gemäß seiner Satzung darauf ab, jungen Wissenschaftlern ein Forum für die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Themenbereich eines ökonomisch, sozial und ökologisch verträglichen Wirtschaftens zu bieten.

 

nwd Institut – Nachhaltiges Wirtschaften in Deutschland
Das nwd Institut besitzt fundierte Projekterfahrungen in verschiedenen Bereichen der Nachhaltigkeitsforschung. Es hat sich zum Ziel gesetzt, anwendungsbezogene Forschung im Sinne des Nachhaltigen Wirtschaftens zu initiieren. Ein Schwerpunkt ist dabei der Transfer der Forschungsergebnisse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

Sustainable Europe Research Institute – SERI
Das Sustainable Europe Research Institute (SERI) wurde im September 1999 als Verein gegründet. Es versteht sich als europäischer think tank zur Entwicklung umsetzbarer Optionen für eine zukunftsfähige Entwicklung in Europa. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Institutes liegt auf dem Themenkomplex Nachhaltiger Konsum. Von besonderem Interesse sind Konsumbereiche, in denen die Endverbraucher mit ihrem Verhalten einen großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit der konsumierten Produkte und Dienstleistungen nehmen können..

 

Germanwatch
Germanwatch verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen der Menschen auf der Südhalbkugel durch eine ökonomische und ökologische Umorientierung im Norden zu verbessern. Auf der Intersetseite finden sich u.a. zahlreiche für den Bereich nachhaltiger Konsum relevante Informationsangebote.

 

OSSENA - Ernährungsqualität als Lebensqualität
Ossena ist ein vom Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik der Universität Oldenburg getragenes und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt zur Ernährungskultur in Industrienationen. Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen Ernährungskultur auszuloten.

 

Von der Agrarwende zur Konsumwende?
Das Projekt "Von der Agrarwende zur Konsumwende?" zielt darauf ab, die Effekte der Agrarwende für die Verbreitung nachhaltiger Ernährungsmuster entlang der Akteurskette vom Produzenten bis zum Konsumenten zu untersuchen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Internetportal oekolandbau.de
Das Internetportal oekolandbau.de ist Teil des im Jahr 2001 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gestarteten Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL). Es informiert aktuell und detailliert über das Thema Öko-Landbau und richtet sich sowohl an Neueinsteiger als auch an Experten. Zudem werden die angebotenen Informationen zielgruppengerecht aufgearbeitet. Erzeuger und Verarbeiter finden hier ebenso auf ihre Informationsbedürfnisse zugeschnittene Inhalte wie Händler und Verbraucher. Zudem hält das Portal auch Themenpakete für Lehrer, Kinder, Journalisten und Wissenschaftler bereit.

 

Intermobil
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Intermobil" zielt darauf ab, die wirtschaftlich machbaren und politisch konsensfähigen "Stellschrauben" für eine integrierte Nachfrage- und Angebotssteuerung zu identifizieren, die einen realen Beitrag zur nachhaltigen Mobilitätssicherung unter den gegebenen Rahmenbedingungen zu leisten vermögen.

 

Nachhaltige Bioproduktion
Nachhaltige Bioproduktion ist ein Förderungsschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die vom Forschungszentrum Jülich betriebene Internetseite stellt Projekte, Hintergrundinformationen, und aktuelle Entwicklungen im Bereich nachhaltige Bioproduktion dar.

 

Sozial-Ökologische Forschung
Die sozial-ökologische Forschung (SÖF) ist im Rahmen der "Forschung für Nachhaltigkeit" (fona) ein Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Die Projekte arbeiten an konkreten Problemfeldern zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie, etwa in den Themenbereichen Agrarwende oder Ernährungsforschung.

 

Kompetenznetz 21
Das Projekt „Kompetenznetz 21 – Vernetzung von Experten und Wissen für die ökolgische und energetische Gebäudesanierung als Beitrag zur Nachhaltigkeit“ wird als gemeinsame Informations- und Kommunikationsplattform via Internet von der Verbraucherzentrale NRW, dem Ökozentrum Hamm und dem Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf als gleichwertigen Verbundpartnern betrieben und vom Umweltministerium NRW seit 2005 gefördert. Es soll das vorhandene aber bislang verstreute Wissen zu allen Aspekten der ökologischen und energetischen Sanierung von Altbauten flächendeckend angeboten und auf ökologische, umweltverträgliche Baustoffe hingewiesen werden, um den Informationstransfer in diesem Themenfeld zu befördern und die Nachfrage nach ökologischer und energetischer Sanierung zu steigern.

 

Netzwerk Nachhaltigkeit NRW
Die LAG 21 NRW unterstützt als aktionsorientiertes Netzwerk mit 120 Mitgliedern aus dem Spektrum der Kommunen, Kreise, Verbände, Institutionen, Kirchen, Gewerkschaften und einer noch größeren Anzahl von kontinuierlichen Interessenten/innen aus diesem Kreis durch eine Vielzahl von Aktionen, Kampagnen, zielgruppenorientierten Fortbildungen, überregionalen Tagungen und Kongressen das Leitbild nachhaltiger Entwicklung als kommunaler Entwicklungsstrategie. Ziel des Projektes „Netzwerk Nachhaltigkeit NRW“, das von der LAG 21 NRW durchgeführt und vom NRW Umweltministerium gefördert wird, ist v.a. eine kontinuierliche Berücksichtigung nachhaltiger Leitziele im alltäglichen Zusammenspiel von Verwaltung, Bürgerschaft und Politik. Vor diesem Hintergrund sollen integrierte kommunale Nachhaltigkeitsmanagementsysteme initiiert und erprobt werden. Hier ist ein erster Start durch das laufende Projekt „Flächenmanagement als partizipativer Prozess einer nachhaltigen Stadtentwicklung“ gegeben.

 

Bürgerservice Pendlernetz
Beim Projekt „Bürgerservice Pendlernetz“, das seit 2003 vom MUNLV gefördert und vom Transferzentrum für angepasste Technologien GmbH (Rheine) durchgeführt wird, handelt es sich um einen via Internet-Auftritt vermittelten Mitfahrservice für Berufs- und Alltagspendler. Es geht darum, den Individualverkehr durch eine verbesserte Pkw-Auslastung effizienter und damit auch ökologischer zu gestalten. Bislang wird der Bürgerservice in folgenden Kreisen und kreisfreien Städten angeboten: Kreise: Aachen, Borken, Ennepe-Ruhr, Gütersloh, Heinsberg, Kleve, Lippe, Mettmann, Olpe, Siegen-Wittgenstein, Unna, Viersen, Warendorf und Wesel; Kreisfreie Städte: Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bottrop, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Krefeld, Münster, Mühlheim, Remscheid und Wuppertal. Sechs weitere Kreise und Städte bereiten aktuell ihren Beitritt zum Pendlernetz vor – darunter die Stadt Köln. Außerdem wird derzeit an einer grenzüberschreitenden Kooperation mit den Niederlanden und Belgien gearbeitet.

 

Flächenmanagement als partizipativer Prozess
Ziel des vom NRW Umweltministerium seit 2005 geförderten und von der LAG 21 NRW durchgeführten Projektes ist es, mit vier Modellkommunen in NRW ein Managementsystem für eine nachhaltige Stadtentwicklung aufzubauen. Dabei steht das Thema Fläche im Mittelpunkt der Betrachtung, da dies ein Kernbereich des kommunalen Handelns ist. Es soll ein Steuerungsinstrument gemeinsam mit kommunalen Akteuren aus Politik und Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet werden, das klar definierte und transparente Strukturen und Abläufe definiert und auf diese Weise systematisch umgesetzt werden kann. Es sollen unter dem Blickwinkel Flächenmanagement und Sicherung von Umweltqualität sowie natürlicher Ressourcen klare Rahmenbedingungen für die künftige kommunale Entwicklung unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten festgelegt werden.

 

Konsumensch
KonsuMensch ist eine globalisierungskritische virtuelle Stadtführung der BUND Jugend Niedersachsen durch Hannover, die über verschiedene Unternehmen in der Stadt kritische Hintergrundinformationen über die jeweilige Rolle bei den negativen Effekten der Globalisierung zur Verfügung stellt.


KURS 21
Das Ziel von KURS 21 ist es, einen Nachhaltigkeitsdialog zwischen Schulen und Unternehmen zu initiieren. Mit Hilfe von vier Lernbausteinen sollen Lernpartnerschaften aufgebaut und die Kooperationsaktivitäten im Unterricht vorbereitet werden. Kurs 21 vermittelt den Schülerinnen und Schülern dabei neben sehr praxisorientierten Wirtschaftsinhalten auch ein Überblick über das Grundlagenwissen im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich.

 

Yomag.net
Yomag ist ein europäisches Online-Magazin für junge Konsumenten, das Informationen über verschiedenste Themen wie Musik, Mode, Sport und Werbung bietet. Das Projekt ist ein Eckpfeiler des vom Bundesverband der Verbraucherzentralen im Jahr 2002 beim Weltgipfel in Johannesburg initiierten Projekts zum weltweiten Dialog von Jugendlichen über nachhaltige Lebensstile, das u.a. vom Bundesumweltministerium finanziell unterstützt wird.

 

Initiative 2000plus
In der Initiative 2000plus kooperieren die Verbraucherzentrale NRW, der Verband für Umweltberatung, der Bund für Umwelt- und Naturschutz NRW, der Naturschutzbund (Nabu NRW), Robin Wood, Urgewald, Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz, Greenpeace und die Stadt Löhne. Ziel dieser seit 2005 vom NRW Umweltministerium geförderten Initiative ist es, den Markt für Schulmaterialien aus Recyclingpapier neu zu beleben. An der Aktion „Wir setzen Zeichen!“ der Initiative 2000plus haben bislang mehr als 800 Grundschulklassen in NRW teilgenommen und den Papierhandel zur Produktion von mehr Schulmaterialien aus Recyclingpapier aufgerufen. Als erster Erfolg ist anzusehen, dass Hersteller wie Herlitz neue Produkte aus Recyclingpapier ins Sortiment aufnehmen.

 

Bildungsoffensive Wert der Vielfalt
Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung NRW e.V. (ANU) ist ein Dachverband für Natur-, Wald- und Erlebnispädagogik, sowie globale und regionale Umweltbildung im Sinne zukunftsfähiger Entwicklung (www.anu-nrw.de). Das von 2005 bis 2007 laufende, vom NRW Umweltministerium geförderte Projekt zielte darauf ab, Zentren und Akteure der außerschulischen Umweltbildung zu vernetzen, die Umweltbildung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern und Entscheidungsgremien in Politik, Wirtschaft und Verwaltung zu beraten. Inhaltlicher Schwerpunkt war dabei das Thema Biodiversität, welches in unterschiedlichen Regionen in NRW unter den Aspekten Auswirkungen des Klimawandels, Wald als Ressource, Tourismus und Freizeitverhalten, Fremde Arten und Landwirtschaft und biologische Vielfalt aufgearbeitet wurde.

 

Naturgut Ophoven
Das NaturGut Ophoven in Leverkusen wurde im Jahr 2000 als weltweites EXPO-Projekt anerkannt. Die Aufgabe von NaturGut Ophoven als bedeutender außerschulischer Bildungseinrichtung ist eine Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für die ständige Neubestimmung des Verhältnisses des Menschen zur Natur und Technik. Das Umweltministerium in NRW fördert seit längerem zahlreiche Projekte des NaturGutes Ophoven, so etwa im Rahmen der Landesgartenschau 2005 das Erlebnisprogramm sonnige Zeiten des sog. Grünen Klassenzimmers. Im Rahmen von rund 80 verschiedenen Angeboten wurde insbesondere Schulklassen ein besseres Verständnis für unsere Umwelt sowie für die anthropogenen Einflüsse und ihrer Auswirken vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt war das Thema „Nutzung von Regenerativen Energien“.

 

Eco Patent Commons
Der World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) hat gemeinsam mit IBM die "Eco Patent Commons"-Initiative ins Leben gerufen. Angeführt von IBM hat eine Gruppe von IKT-Unternehmen - darunter Nokia, Sony und der IT-Dienstleister Pitney Bowes - insgesamt 31 Patente lizenzfrei zugänglich gemacht. Der freie Zugang soll die Entwicklung ökologisch nachhaltiger Techniken fördern und beschleunigen. Ziel ist es, über den Patent-Pool Kooperationen zwischen Unternehmen sowie mit Forschungseinrichtungen anzuregen und auf breiterer Basis an der Herstellung und Weiterentwicklung umweltfreundlicherer Produkte zu arbeiten. Der WBCSD hat zur Unterstützung solcher Kooperationen ein öffentlich zugängliches Internetportal geschaffen, auf dem das Portfolio der freigegebenen Patente einsehbar ist und weitere Unternehmen zur Teilnahme an der Initiative aufgerufen.

 

Environmental Technology Atlas
Der vom Europäischen Umweltbüro gemeinsam mit dem BMU entwickelte Environmental Technology Atlas informiert über Umwelttechnologien in Europa und enthält eine umfangreiche Datenbank zu Firmen und Forschungseinrichtungen. Dieser Service soll es der Öffentlichkeit erleichtern, innovative Akteure in den Bereichen Umwelttechnologie und Ökoeffizienz zu lokalisieren. Ziel ist es, Konsumenten und Produzenten zusammenzuführen und das allgemeine Bewusstsein für die wachsende gesellschaftliche Bedeutung umwelttechnologischer Produkte und Dienstleistungen zu fördern.